<h2></h2> <span class="location">Schon gewusst? Aus solchen Wurzeln entsteht der Chicorée! Chicorée ist sozusagen ein « junges Gemüse »: Zwar wurden die Wurzeln der Gemeinen Wegwarte schon im Altertum, unter anderem als Heilmittel, verwendet, und um 1680 wurde sie als preisgünstiger Kaffee-Ersatz entdeckt – daher der Name Zichorienkaffee –, doch erst im 19. Jahrhundert bemerkte man, wohl durch die Lagerung in dunklen Kellern, dass sie weiße Triebe bildeten. Das war die Geburtsstunde des heutigen Chicorées. Die Zichorienwurzel wird im Mai auf offenem Feld ausgesät und treibt in großen Büscheln aus. Jetzt im Herbst, zwischen September und November (der genaue Zeitpunkt ist abhängig von der Sorte), wird sie in einer Tiefe von 30 Zentimetern gekappt, herausgezogen und von einer Woche bis zu acht Monaten in einem Kühlhaus gelagert – um dann wieder eingesetzt zu werden, bis sich nach 20 bis 25 Tagen die blätterartigen weißen Triebe herangebildet haben. Chicorée schmeckt nicht nur roh als Salat, sondern auch gekocht oder gebraten gut. Ernährungsphysiologisch betrachtet bietet das vitamin- und mineralstoffreiche Gemüse sich gerade in der kälteren Zeit des Jahres an: Die Blätter enthalten Vitamin B1, B2, C und Folsäure, nur 100 Gramm decken die Hälfte des Tagesbedarfs an Vitamin A; auch Nährstoffe wie Phosphor, Kalium und Calcium tun unserem Immunsystem gut</span>

Schon gewusst? Aus solchen Wurzeln entsteht der Chicorée! Chicorée ist sozusagen ein "junges Gemüse": Zwar wurden die Wurzeln der Gemeinen Wegwarte schon im Altertum, unter anderem als Heilmittel, verwendet, und um 1680 wurde sie als preisgünstiger Kaffee-Ersatz entdeckt – daher der Name Zichorienkaffee –, doch erst im 19. Jahrhundert bemerkte man, wohl durch die Lagerung in dunklen Kellern, dass sie weiße Triebe bildeten. Das war die Geburtsstunde des heutigen Chicorées. Die Zichorienwurzel wird im Mai auf offenem Feld ausgesät und treibt in großen Büscheln aus. Jetzt im Herbst, zwischen September und November (der genaue Zeitpunkt ist abhängig von der Sorte), wird sie in einer Tiefe von 30 Zentimetern gekappt, herausgezogen und von einer Woche bis zu acht Monaten in einem Kühlhaus gelagert – um dann wieder eingesetzt zu werden, bis sich nach 20 bis 25 Tagen die blätterartigen weißen Triebe herangebildet haben. Chicorée schmeckt nicht nur roh als Salat, sondern auch gekocht oder gebraten gut. Ernährungsphysiologisch betrachtet bietet das vitamin- und mineralstoffreiche Gemüse sich gerade in der kälteren Zeit des Jahres an: Die Blätter enthalten Vitamin B1, B2, C und Folsäure, nur 100 Gramm decken die Hälfte des Tagesbedarfs an Vitamin A; auch Nährstoffe wie Phosphor, Kalium und Calcium tun unserem Immunsystem gut

Schon gewusst? Aus solchen Wurzeln entsteht der Chicorée! Chicorée ist sozusagen ein « junges Gemüse »: Zwar wurden die Wurzeln der Gemeinen Wegwarte schon im Altertum, unter anderem als Heilmittel, verwendet, und um 1680 wurde sie als preisgünstiger Kaffee-Ersatz entdeckt – daher der Name Zichorienkaffee –, doch erst im 19. Jahrhundert bemerkte man, wohl durch die Lagerung in dunklen Kellern, dass sie weiße Triebe bildeten. Das war die Geburtsstunde des heutigen Chicorées. Die Zichorienwurzel wird im Mai auf offenem Feld ausgesät und treibt in großen Büscheln aus. Jetzt im Herbst, zwischen September und November (der genaue Zeitpunkt ist abhängig von der Sorte), wird sie in einer Tiefe von 30 Zentimetern gekappt, herausgezogen und von einer Woche bis zu acht Monaten in einem Kühlhaus gelagert – um dann wieder eingesetzt zu werden, bis sich nach 20 bis 25 Tagen die blätterartigen weißen Triebe herangebildet haben. Chicorée schmeckt nicht nur roh als Salat, sondern auch gekocht oder gebraten gut. Ernährungsphysiologisch betrachtet bietet das vitamin- und mineralstoffreiche Gemüse sich gerade in der kälteren Zeit des Jahres an: Die Blätter enthalten Vitamin B1, B2, C und Folsäure, nur 100 Gramm decken die Hälfte des Tagesbedarfs an Vitamin A; auch Nährstoffe wie Phosphor, Kalium und Calcium tun unserem Immunsystem gut